So kommt der Honig ins Glas !! Von Anfang bis Ende!)
Der Bienentanz

Das Auffinden von Nahrungsquellen ist für die Honigbienen von entscheidender Bedeutung. Haben einzelne Suchbienen eine lohnende Futterquelle entdeckt, so wird dieser Fund den im Stock wartenden Sammelbienen mitgeteilt. Es handelt sich dabei um eine Kette von bestimmten Bewegungen und Handlungsabläufen, die als Tanzsprache bezeichnet wird. Die tanzende Biene teilt darin den ihr nachtrippelnden Bienen Flugrichtung, Entfernung, Ergiebigkeit, Duft und Geschmack mit. Der Blütenduft haftet im Haarkleid der tanzenden Biene, und den Geschmack des Nektars erfahren die nachfolgenden Bienen durch eine Kostprobe aus der Honigblase der Tänzerin.


(Der Bienentanz)
So entsteht der Honig

Der Honig entsteht erst durch einen Umwandlungsprozess im Bienenstock. Bei ihrem Flug sammelt die Biene 'nur' die Rohstoffe zur Honigerzeugung.
Zum einen wird der Nektar, eine zuckerhaltige Ausscheidung pflanzlicher Drüsen, aus Blüten gesammelt, zum anderen Honigtau, eine zuckerhaltige Ausscheidung pflanzensaugender Insekten von Blättern und Nadeln. Die Hauptbestandteile dieser Rohstoffe sind Wasser.
Die Nektarmenge, die eine Biene bei einem Blütenbesuch aufnehmen kann, ist sehr gering. Bedenkt man dann noch, dass sie für eine bestimmte Menge Honig die drei- bis fünffache Menge Nektar sammeln muss, beginnt man die Bedeutung des Ausdruckes "bienenfleißig" zu verstehen.
Durch die Speiseröhre gelangt der Nektar bzw. der Honigtau in die Honigblase, eine Art Lagerraum im Bienenkörper, und wird dort gesammelt. Nach der Rückkehr in den Stock gibt die Biene den Nektar weiter an die Stockbienen. Dort wird dieser Nektar von den Stockbienen aufgenommen, und immer wieder weiter gegeben von Biene zu Biene ! Dieser Vorgang wiederholt sich mehrere male. Das mehrfache umlagern dient vielmehr dazu, den hohen Wassergehalt des Nektars zu verringern. Zudem wird durch Beimischung des Speichelenzyms Inventare der im Nektar enthaltene Rohrzucker in seine chemischen Bausteine Traubenzucker und Fruchtzucker aufgespalten. So erledigen die Bienen schon einen großen Teil der Verdauungsarbeit für den Menschen.
Schließlich wird der Nektar von den Stockbienen in einer offenen Wabe abgelagert und kann dort zum Honig reifen. Wie lange dieser Reifeprozess dauert, hängt von äußeren Faktoren, wie dem Luftdurchzug und der Temperatur im Stock ab.
Meist ist aber nach zwei bis drei Tagen aus Nektar Honig entstanden. Dann wird der fertige Honig ein letztes Mal von den Bienen umgeschichtet und anschließend in dafür vorgesehene Lagerzellen gebracht.
Sobald eine Zelle gefüllt ist, wird sie von den Stockbienen mit einem Wachsdeckel luftdicht abgeschlossen. Der Honig dient dann, sofern er nicht vom Imker entfernt wird, als Wintervorrat für das Bienenvolk.

Die Honigernte

Sobald die Honigwaben verdeckelt werden ist für den Imker das Zeichen das der Honig reif ist ! Bevor mann aber den Honig schleudert, sollte mann die Bienen von den Waben kehren. Mann kehrt also hintereinander die Bienen von den Waben mit einer Feder oder einen Besen ab ! Und macht die Waben in eine Bienenfreie Kiste ! Nun muss man die Waben bevor mann die in die Honigschleuder hinein macht die Deckel entfernen. Das macht mann am besten mit einer Endecklungs-Gabel oder auch Endecklungs-Messer. Jetzt können die Waben in die Honigschleuder. Und man sollte erst ganz langsame Geschwindigkeit nehmen. Wenn man die Honigschleuder anfangs gleich auf volle Geschwindigkeit stellt zerbrechen die Waben. Dann kann mann volle Geschwindigkeit nehmen. Nun läuft der Honig langsam durch ein grobes - Sieb und wird später noch durch ein feines Spitzsieb durchgelassen.

Die Klärung

Da der Honig nun Durchgesiebt wurde, wird er nun im Eimer 1 Tag verschlossen in Ruhe gelassen ! Nun bildet sich auf der Oberfläche so eine weiße Schicht oder Schaum ! Das ist Pollen und kleine Wachsteile. Diese Schicht muss man abschöpfen und das geht am besten mit einem Kratzer.

Das Rühren

Nach einer gewissen Zeit kristallisiert der Honig,dann muss er gerührt werden. Dann wird der Honig cremig und geschmeidig ! Wenn man den Honig nicht rühren würde er steinhart werden. Nach dem Rühren kann der Honig endlich in Gläser abgefüllt werden ! Natürlich müssen noch Etiketten aufs Glas ! Und der Honig ist fertig .
Honig in der wabe
 
Die Tracht
Also bei uns im Ort ist schon ein reichliches Trachtangebot ! Es blüht fast jedes Jahr der Raps ! Dann gibs noch Löwenzahn,Obstblüten,Wiesenblumen und Linde ! Also Nahrung für die Bienen ist genug da.